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Seminarplan 2017 – Monatsseminare

Beginn: 10 Uhr

Ende: 14 oder 17 Uhr

Kosten: 180 Euro inkl. Verpflegung

 

Januar 2017

Thema: Liebe und Beziehungen

Termine: Dienstag, 03. Januar/ Mittwoch, 11. Januar/ Mittwoch, 18. Januar/ Dienstag, 24. Januar

Zusammen ist man weniger allein – oder doch ganz schön einsam?

In – mit- oder besser ohne? Beziehungen sind kein Zustand sondern ein Prozess.
Im täglichen Zusammenleben sind wir manchmal ganz groß darin uns klein zu fühlen. Besonders dann, wenn unsere Ressourcen sich gerade dem Ende zuneigen, wir uns erschöpft fühlen, oder unsere Erwartungen und Vorstellungen nicht erfüllt oder erwidert werden.
Wir sind empfindlich und verletzt – obwohl unser Gegenüber sich nicht anders verhält als sonst. Die neutrale Realität um uns herum wird gleichsam zum Abbild einer individuell wahrhaftigen Realität.
So passiert es schnell, dass die Person hinter der eigenen Realität verblasst, sie tritt zurück hinter eine Maske mit der man schon begonnen hat zu kämpfen. Warum? Um eigene Gefühl zu verteidigen, um Gefühl Achtung und Aufmerksamkeit zu schenken, um sich stellvertretend für Gefühl zu rächen? Oder steht bereits anstelle von Kampf der Rückzug in einen schützenden Kokon, den man meint zu brauchen?
Wie ist es möglich, mit anderen Menschen in einer Beziehung zu sein, wenn so viel Eigenleben in uns stattfindet, das sich auch sehr gut ohne den anderen unterhält?
Wie können wir Brücken bauen, zwischen eigener Welt und anderer Welt? Und nicht nur Brücken, Kanäle des Austauschs, des Verstehens, des Spürens und der Erkenntnis?
Wie können wir kernen, dass der andere in sich vollkommen anders tickt als wir in uns selbst?
In meinem Seminar im Januar geht es um diese und andere Fragen zum Thema Beziehung:
Was stärkt, was trennt, was fehlt? Und wie ist es mir der Liebe?

 

ZUSÄTZLICH im Januar Fasten- und Meditiationswoche: 06 - 13. Januar, jeden Abend von 19 - 21 Uhr, Kosten für 1 Woche: 55 Euro

 

 

Februar 2017

 

Thema: Des Lebens ganze Fülle

Termine: Mittwoch, 01. Februar/ Mittwoch, 08. Februar/ Dienstag, 14. Februar

Des Lebens ganze Fülle

Was fällt mir zur Fülle ein, und was zur Fülle des Lebens. Und warum dieses Thema gerade im Februar? -am Ende des langen Winters und kurz vor Aufbrechen der Kräfte des Frühlings. Ja, da gibt's die Nahrung, das Geld die Kleidung-kurz, die materielle Fülle und dann ist da die geistige Fülle, sie beinhaltet meine Gedanken und Bilder - aber ohne Liebe, Trauer, Wut, all meine Emotionen- wie fad!  Könnte ich ohne meine Emotionen, meinen größten Motor, die Lust am Leben, aus der Reserve locken? Nein, dabei- die Fülle ist nicht immer nur schön. Und nicht jede Fülle macht satt. Aber die Fülle des Lebens- Sie ist das Zeichen für lebendig gelebtes Leben. Sie zeigt, dass ich mich stelle, diene, im Leben erlebe, fühle, leide und liebe. Die Fülle ist das einzige, was mein Leben mir zu bieten hat. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. In aller Tiefe Tragik erleben zu können und in höchste Höhe die liebestollste Freude zu empfinden, das gehört zur Fülle dazu. Das Leben bietet genug Anlass für alle Facetten. Nicht mehr eintauchen zu wollen oder zu können, heißt für mich, das Geschenk des Lebens nicht ganz zu  nehmen und zu leben. Dieses Seminar dient der Fülle, -und den Aufstellungen- um Wege zu finden, lebendige Fülle wieder Teil meines Lebens werden zu lassen, Hindernisse für die Fülle in meinem Leben aufzuspüren und aufzulösen. Wir üben es, die Fülle für den Moment zu leben, sie im Augenblick zu entdecken,  sie als das zu erkennen, was das Leben wieder bunt, vielfältig und reich werden lässt. Auf alle von Euch, die sich mit mir auf diesen lebens-vollen Weg begeben wollen, freue ich mich

 

März 2017

 

Themen: Spiritualität, Intuition und Wahrnehmung (1. und 2. Termin) + Mein Immunsystem und ich (3. und 4. Termin)

Termine: Mittwoch, 01. März/ Mittwoch, 15. März/ Dienstag, 21. März/Mittwoch, 29. März


Spiritualität, Intuition und Wahrnehmung (01. und 15. März 2017) 

Über die Grenzen-des Gewohnten -denken- hinweg denken -wahrnehmen,was noch keine Worte hat, fremd noch, nicht in bekannte Raster passend- Wenn ich  in mich hineinlausche, begegne ich fremden Klängen neben den altbekannten. Darf ich sie wirklich hören? Oder schlägt da schon gleich meine innere Zensur?
Was ist das, was uns vertraut macht mit dem, was noch so unvertraut und unbekannt ist? So ohne jeden sicheren Boden ohne den anderen, der sagt, das kenne ich, da bin ich bei dir, Du bist auf dem richtigen Weg! Woher nehme ich die Kraft, mich dem Neuen,nur mir sich offenbarten, hinzuwenden mit der Möglichkeit, mein gewohntes ,mich tragendes Netz von Gemeinschaft und Freundschaft zu verlieren. Um überhaupt dieses Neue kennenzulernen bedarf es einer besonderen Form von Wahrnehmung. Um meinem Weg zu folgen, der Wahrnehmung gepaart mit Intuition. Ich nehme auf, was meine Seele mir da flüstert, ich höre zu und frage mich, was sie meint.
Wie öffne ich mich der Erfahrung, ohne  in tiefste Abgründe zu stürzen, ohne den bekannten stützenden Halt. Was ist Halt? Wo gibt es diesen Halt? Halt, der mir ermöglicht, meiner Intuition und Wahrnehmung so zu begegnen, dass sie  für den mir noch fremden Inhalt, Teil meiner von mir anerkannten Realität werden kann? Gibt es etwas, das mich außerhalb meines stringent planen wollenden Wesens lenkt und führt? Und ist es außerhalb meiner selbst, oder Teil meines ureigenen mir unbekannten Seins. Oder wirkt es nur so, als sei es im Außen, weil es gleichermaßen in mir mit allem im Außen verbunden ist?und-ist es wichtig zu wissen, was davon Wirklichkeit ist?
Dieses Thema im März wird mich beschäftigen.
Auf die Begegnung mit all denen, die Interesse daran haben, freue ich mich.

 

Mein Immunsystem und ich (21. und 29. März 2017)

Unter Immunsystem verstehen wir das biologische Abwehrsystem des Menschen, das Gewebeschädigungen durch Krankheitserreger verhindert, indem es Mikroorganismen, fremde Substanzen, aber auch fehlerhaft gewordene körpereigene Zellen abwehren und zerstören kann. Der Begriff Immunsystem bezieht sich auf das lateinische "immunis" - und das heißt rein. Es gibt in dieser komplexen Struktur aber auch Situationen, in denen das Immunsystem sich fehlerhaft gegen uns selbst richtet, in die Irre geführt, das Eigene bekämpft, wie zum Beispiel bei Autoimmun- oder Krebserkrankungen. Mittlerweile kennen wir aus Forschungen zur Pflanzenwelt ebenso ein lebendig entwickeltes System zur Stärkung, Arterhaltung, Schutz und Steigerung der Abwehr, beispielsweise bei Bäumen. Wir wissen von Vitaminen zur Stärkung  und von Medikamenten wie Antibiotika als Unterstützung des Abwehrsystems im Kampf gegen Angreifer auf unsere Organismen. Was wir aber noch viel zu wenig im Zusammenhang betrachten, obwohl die Forschung schon weit vorgedrungen ist, ist die Tatsache,dass unsere Zellen mit absoluter präziser Genauigkeit auf Harmonien und Disharmonien in unseren psychosozialen Zusammenhängen reagieren. Warum lässt ein intelligenter Organismus ein Bakterium mit Zerstörungspotential denn überhaupt in sich hinein und erkennt wiederum ein anderes sofort in seiner Zerstörungskraft? Warum erkrankt die eine Person an einem neuen Virus, die andere bei gleicher Voraussetzung und Belastung aber nicht? Eine Antwort auf diese Frage finden wir unter anderen im psychosomatischen Forschungsbereich und hier in der Arbeit des Systemaufstellens. Die räumliche Darstellungsart mit ihren eigenen Dynamiken und Gesetzen ermöglicht uns, punktgenau Zusammenhänge zu erkennen zwischen zellulärer Aktivität und psychosozialen Lebensbedingungen. Sogar die Art und Weise der seelischen Bewegungen kann entscheidend für das Organsystem sein, das im Krankheitsprozess betroffen wird. Und deutlich wird bei all dem: Wir tragen unaufgearbeitete Themen sogar noch von Vorgenerationen in uns, die unter bestimmten Bedingungen plötzlich aktiviert werden.

Ein Beispiel: Beim Betrachten der Borrelien-Erkrankung einer Frau zeigten sich die Borrellien eng verknüpft mit nicht aufgearbeiteter Foltersituation des Vaters im Krieg. Eine noch ungelöste Täter-Opfer-Situation blieb virulent aktiv im Familienzusammenhang und war bei dieser Frau an ihr Zellsystem gekoppelt, zur falschen Zeit, am falschen Ort. Auch die Thematik der Heimlichkeit, die Borrellien eigen ist, die plötzlich nach langer Inaktivität im Hintergrund geradezu überfallartig kämpferisch-zerstörend hervortreten, ist typisch für so manche Kriegs- und Krankheitsgeschichte. Verletzte Seelen, nicht Gesehenes, ob nun Ereignisse oder Menschen, zeigen sich über unsere Immunsysteme und fordern uns auf, sie zu sehen. Ihre Botschaft: Länger wollen wir nicht mehr warten, entdecke die Botschaft, die in uns steckt. Wie können wir für ein gesundes Immunsystem sorgen, um so die Abwehr für uns und unsere Kinder zu stärken?  Indem wir mit unserer Lebensgeschichte und Familiengeschichte aufräumen und unsere sozialen Beziehungsgefüge lebendig anschauen, bearbeiten, sortieren, pflegen.

Auf all die Interessierten, die sich im März zum Seminarthema  'Mein Immunsystem und Ich' mit mir gemeinsam auf den Weg machen wollen, um Zusammenhänge für Blockaden und Hindernisse für ein gesundes Immunsystems aufzuspüren, freue ich mich. 

April 2017

Themen: Weiblichkeit und Schlangenkraft (Dienstag, 04. und Dienstag 11. April 2017)

Sich von Altem lösen, die Haut abstreifen, die zu eng geworden ist, das Alte sterben lassen, auch mit den Schmerzen, die dazugehören, um sich dann mit der neuen Größe bis in die letzte Körperzelle hinein auszudehnen. Das kann die Schlange. Als Symbol hat sie im Laufe der Zeit sehr vielfältige, zum Teil sogar widersprüchliche Bedeutungen erfahren. So steht die Schlange für negative Eigenschaften wie doppelzüngig, falsch, teuflisch, boshaft oder heimtückisch. Im übertragenen Sinn wird ihr die Kraft der Verführung zugeschrieben. Im biblischen Schöpfungsmythos war sie es als Widersacherin des Göttlichen, der es gelang, die ursprüngliche Eintracht zwischen Gott und Mensch aufzubrechen. Sie ist der eigentliche Grund, weshalb Adam und Eva das Paradies verlassen mussten.

Aber die Schlange steht in vielen Kulturen auch für ausgesprochen positive Werte. Fast könnte man sich fragen, ob es sich dabei wirklich um ein und dasselbe Geschöpf handelt. Denn mit der schlängelnden, ewig kreisenden Bewegung haben die Menschen schon seit langem die Vorstellung der kosmischen Urenergie verbunden. Mit diesen Bewegungen, die an das Fließen des Wassers erinnern, belebt sie strömend das Universum. Und so wird ihr die Lebenskraft zugeschrieben,  die alle Wesen durchflutet - sie umfasst untrennbar Anfang und Ende, Geburt, Leben und Tod.

Auf diese lebensbewegende Schlangenkraft hin zu neuem Leben und zu umfassender Energie gerade im weiblichen Sein möchte ich mich in meinem April-Seminar konzentrieren. Die Schlange als Symbol für Intuition, Lebenskraft, Wandlung, Spiritualität, Macht, Heilung ist unmittelbar mit unseren weiblichen Attributen und Kräften verbunden. Alle, die sich dafür interessieren, lade ich ganz herzlich ein, sich gemeinsam mit mir mit diesen besonderen Kräften der Schlange auseinander zu setzen und die besondere Verbindung mit unserer Weiblichkeit zu beleuchten. Gerade der Frühling ist ein guter Zeitpunkt dafür.



Was braucht es zum Mann sein (Mittwoch, 26. April 2017)

Das Mann-Sein als Gegenpol zum Frau-Sein kann nicht unabhängig betrachtet werden. Denn wie in alter Zeit Mann und Frau ein gemeinsames Ganzes ergaben, ist nicht im Zuge der Emanzipation der Frau, der Mann innerhalb der Ganzheit unbedingt weniger geworden. Scheinbar verhält es sich so, dass sich eher ein beiderseitiges Emanzipieren und weiter Individualisieren entwickelt, was nahezu zu zwei nebeneinander existierenden Ganzheiten führt. Und so wirkt eine männliche Kraft auch in der Frau, wie eine weiblich Kraft auch im Mann wirksam ist. Und doch bleibt noch die körperliche klare eindeutige Differenzierung, die jeweilige Geschlechtlichkeit, die zwar unabhängig vom jeweils anderen Geschlecht existieren könnte, allerdings ein hohes Bedürfnis zur Anziehung und Vereinigung enthält. Was ist es, was das männliche Element eigentlich in sich trägt? Wie gibt es Auswege aus dem Dschungel von positiven, als auch negativen Besetzungen und Vorurteilen, Verteufelungen, Idealisierenden des Männlichen, der Triebhaftigkeit hin zu dem ganz natürlich unspektakulär selbstverständlichen Männlichen im Mann-Sein, aber auch im Frau-Sein.
Dieses Seminar dient der Klärung durch Aufstellungen mit verschiedenen Formaten von individuellen Beschränkungen, Prägungen, Glaubenssätzen, die das männliche Element in seiner ursprünglichen selbstverständlichen Natürlichkeit noch behindern. Es ist sowohl für Männer, als auch für Frauen geeignet.

  

Mai 2017

Thema: Mit der eigenen Kraft gehen

Termine: Dienstag, 02. Mai/ Mittwoch, 10. Mai/ Mittwoch, 17. Mai/ Dienstag, 23. Mai

Wie einfach ist es, sich der Kräfte Anderer zu bedienen, wie schwer - das Eigene In verwirrenden Vielfalt der eigenen Möglichkeiten zu finden, zu leben und zu bewahren. Die eigene Kraft – um diese scheint es ein Mysterium zu geben. Zuallererst stellt sich die Frage: Habe ich denn überhaupt eine eigene Kraft? Etwas, das ganz zu mir gehört? Etwas, das nur zu mir gehört, obwohl ich doch nur ‚ich’ bin, nicht mehr aber auch nicht weniger?
Ja, obwohl ich 'ich’ bin!
Auch ich habe meine eigene unverwechselbare Kraft. Sie steckt in jeder Zelle meines Körpers, ist in meiner DNA festgeschrieben, macht meinem Fingerabdruck einzigartig, unverwechselbar unter allen anderen.
Ich habe den Auftrag, dieses unverwechselbare Eigene erst einmal zu erkennen. Aber dazu muss ich mich vorerst mit ihm ausprobieren dürfen, ohne gestört zu werden; denn im Maßstab der Anderen hat mein Eigenes möglicherweise noch keinen Platz, könnte auf Irritation und Ablehnung stoßen. Und so würde dieses zarte Pflänzchen sofort im Keim erstickt werden. Dieses zarte Pflänzchen des ganz Eigenen braucht zu allererst eine Phase des Erkannt-Werdens, des Betrachtens, des Wachsens in mir und von mir. Erst dann lässt sich die Frage beantworten, wie ich ihm auch in der Welt seinen unverwechselbaren Platz geben kann.
Das aber erfordert Mut und Klarheit - und ist verbunden mit der Angst, nicht mehr dazuzugehören.
Denn die mir bewussten Verknüpfungspunkte mit der Gemeinschaft, die bis zu diesem Zeitpunkt gepasst haben und die mich gesichert haben, gehören nicht alle dazu. Es sind unzählige mehr, auf die wir aber keinen bewussten Zugriff haben, die das Risiko für etwas Neues ins Unkalkulierbare treiben. An der Stelle setzt das Eigene ein - hier zeigt sich, ob ich Vertrauen haben kann zu etwas Größeren, das mich führt. Ob ich mich dem ganz hingeben kann, wohin es mich auch immer führt - selbst, wenn es die größte Einsamkeit bedeuten würde, oder gar Vernichtung in dieser Welt. An dieser Stelle setzt die Lebensgefahr ein - genau hier wird mein existentieller Mut erforderlich.

Von innen nach außen
Im Außen besteht die  Grenze zur Verknüpfung, da gibt es die Flächen, die mich mit der Außenwelt vereinen. Diese Verknüpfungspunkte und Flächen beinhalten noch am Wenigsten das ganz Eigene. Hier spielt oft Eitelkeit eine besondere Rolle - und das Bedürfnis, dazuzugehören. Die Gruppe, Familie, die uns geprägt hat, spielt die vorrangige Rolle - sowohl dabei, den Verknüpfungspunkt genau passend zu dieser Gruppe zu wählen (Kleidung, Verhalten, modische Accessoires, usw.), aber auch in bewusster Ablehnung zum prägenden sozialen Umfeld einen entgegengesetzten Ausdruck zu finden.

Der Vater von Henriette Küchler warnte seine Tochter vor dem Mann, den sie heiraten wollte: Samuel Hahnemann: 'Man heiratet nicht einen so genialen Geist'. Etwas ganz Eigenes ragt da heraus, ein eigener, schöpferischer Geist. Die Sorge des Vaters, drückt sich in diesem Beispiel in besonderem Maße aus. Die Sorge, die Tochter könnte nicht mehr mit ihrer Herkunfts-Familie in der Außenwelt verknüpft sein, wenn das Eigene des Ehemannes sich so individuell nach außen ausdrückt, wie das bei Hahnemann der Fall gewesen ist. Es ist die Sorge, die Familie könnte aus der sichernden Gemeinschaft fallen.
 

Juni 2017

Thema: Freude

Termine: Mittwoch, 07. Juni/ Dienstag, 13. Juni/ Mittwoch, 21. Juni/ Dienstag, 27. Juni 
Da hüpft einem das Herz  – wer kennt das nicht von sich selbst aus Kindertagen: In Erinnerung an das Kind in uns.
Die Freude, die unsere Seele und jede einzelne Zelle zum Schwingen bringt, durch uns hindurch bis in alle Glieder hinein sich ausdrückt.
Die Freude, die in mir sprühend neue Lebensenergie zum Funkeln bringt.
Die Freude, für die es sich zu leben lohnt, die Freude, die Lust macht, die Freude, die auf meinen Lippen ein Lächeln hinterlässt.
Die Freude, die alles, was zu meinem Leben gehört, in Schönheit verwandelt und wie mit einem warmen Sonnenlicht überzieht.
Die Freude, die in meiner Tiefe ein warmes, starkes Gefühl erzeugt, das mich trägt.
Die Freude, die sich durch Anerkennung meiner selbst als Bestätigung für das Leben zeigt.
Ja – Freude ist so etwas wie der gezündete Streichholzkopf für das Feuer. Sein zischendes Sprühen durchdringt die dichteste Materie.
Und Freude ist Lebenselixier pur, steigert Immunität und Lebensenergie in höchste Höhen und schafft uns ein Floß, das uns trägt auch in schweren Zeiten.
Zur Seminarreihe im Juni, das sich mit dem zündenden Thema der Freude beschäftigt, freue ich mich auf alle, die zur heiteren, funkensprühenden Freude, aber auch zur getragenen tiefen Freude sich mit mir auf den Weg machen wollen.

 

 

Juli 2017

Thema: Unbegrenztheit – weite Begrenzungen loswerden

Termine: Mittwoch, 05. Juli/ Dienstag, 11. Juli/ Mittwoch, 19. Juli/ Dienstag, 25. Juli

Der Sommer ist grenzenlos und schenkt uns einen Geschmack von Ewigkeit:
mit Familie und Freunden Stunde um Stunde  Zeit verbringen unter freiem Himmel, Hummelflug auf Blumenwiesen, Barfußlaufen am Strand.
Natur – Freiheit – Universum
Aber wie oft erleben wir auch das Gegenteil: Enge, Einschränkung, Gefangenschaft in uns selbst. Stoßen an die Grenzen, die Denkmuster, Erziehungsmuster, Lebensmuster uns auferlegen.
Spüren unsere Prägungen, die selbst gesteckten Grenzen, bewegen uns wie der Löwe im Käfig.
Ich merke die Begrenzung nur, wenn ich anderes kennengelernt habe -im Vergleich - im Nachhinein. So gehört beides zusammen.
Mein Ich ist grenzenlos und doch voller Begrenzung
Ich habe die Freiheit, mit meiner Seele die mich umgebenden Grenzen zu überschreiten.
Was wäre, wenn mich nicht der Andere begrenzte mit seinem Sein?
Zur Seminarreihe im Juli, die sich mit dem Aufspüren von Grenzen
– geistigen, seelischen, emotionalen, physischen und gesellschaftlichen –
und der Frage, wie wir sie überschreiten können
– respektvoll, wertschätzend und mutig –
freue ich mich auf alle Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die sich mit mir in der Sommerzeit auf den Weg machen wollen.

 

August 2017

Thema: Im eigenen Fluss sein

Termine: Dienstag, 01. August/ Mittwoch, 09. August/ Dienstag, 15. August/ Mittwoch, 23. August/ Mittwoch, 30. August

Ich bin in meinem Fluss, meinem ureigenen Lebensfluss. Nur ich allein kenne ihn, weiß, wie er sich bewegt: Mal plätschernd sich spielerisch im Kreise dreht, mal mit unbändiger Energie kraftvoll vorwärts schießt. Mein Fluss hat seinen eigenen Duft, seine eigenen Farben, seinen eigenen Rhythmus, seinen eigenen Ton – all das macht ihn unverwechselbar und bereichert mich.

Das Leben zum Fließen bringen - was für eine Aufgabe! Das Leben im Fluss – was für ein Geschenk! Um dies und vieles mehr, Kleines und Großes, Geliebtes und Gehasstes zu entdecken, zu bewegen und neu zu ordnen, lade ich zu meinem Seminar im August ein.

September 2017

Thema: Leichtigkeit

Termine: Mittwoch, 06. September/ Dienstag, 12. September/ Mittwoch, 20. September 

Leichtigkeit trägt mich durch mein Leben.

Kichern und Lachen wie ein Kind. Die Buntheit der Welt um mich herum. Wenn ich an Leichtigkeit denke, kommen mir meine Kindergefühle in den Sinn. Erinnerungen an meine frühe Jugend: Albern sein zu können - ohne „Sinn und Verstand“, so haben das die Erwachsenen gesehen - als Ausdruck explodierender Lebenslust und grenzenloser Phantasie. Dinge zu tun, die nicht erlaubt waren - und sich dann diebisch zu freuen,  wenn ich Regeln übertreten habe. Und obwohl das Verbot so schwer klang, war es häufig nur ein winziger Schritt, wie leicht es sich anfühlte, Grenzen zu überschreiten ...

 

Das Gefühl, nie groß werden zu wollen, weil die Erwachsenen ja nicht mehr Rollschuh fahren und auf Bäume klettern. Einfach den eigenen Impulsen und Gefühlen zu folgen. Die Welt mit Freude zu entdecken und in ihre tiefsten Winkel vorzudringen, auf dem Boden herumzurutschen, sich zu verstecken und sich finden zu lassen, loszulaufen und nach einem kleinen Vogelflug, der wie eine Ewigkeit sich anfühlte, in den Armen von Mutter oder Vater sicher aufgefangen zu werden. Leichtigkeit.

Meine Erinnerungen teile ich mit vielen Menschen. Und wie oft erlebe ich heute den Wunsch nach Leichtigkeit: Einer Leichtigkeit, die Dinge leicht macht, auch wenn sie unendlich schwer zu sein scheinen. Kleine Schritte, die so unendlich schwer zu gehen sind. Einfache Worte, die so unendlich kompliziert zu sagen sind. Kleine Gesten, die so unermesslich viel Kraft erfordern.  Wie oft wünschen wir uns unsere Kinder-Leichtigkeit zurück, sehnen uns nach ihr.

 

Das Geheimnis liegt vielleicht darin, dass Leichtigkeit nur dann zu erreichen ist, wenn wir geerdet sind. Nur wenn wir Boden unter den Füßen haben, können wir hoch hinaus. Vielleicht steckt aber auch noch ein ganz anderes Geheimnis dahinter. Um dieses gemeinsam zu erleben, zu erfinden, zu erspüren, lade ich zu meinen Seminarveranstaltungen im September ein.

 

Oktober 2017

Thema: Fülle

Termine: Dienstag, 03. Oktober/ Mittwoch, 11. Oktober/ Mittwoch, 18. Oktober, Dienstag, 24. Oktober

 

 

November 2017

Thema: Verbundenheit

Termine: Mittwoch, 01. November/ Dienstag, 07. November/ Mittwoch, 15. November/ Dienstag, 21. November

 

 

Dezember 2017

Thema: Im Einklang

Termine: Mittwoch, 06. Dezember/ Dienstag, 12. Dezember/ Mittwoch, 20. Dezember

 

Wenn ich im Einklang bin, ist es manchmal nur ein kleiner Moment des Bewusstseins für das Etwas was in mir und um mich herum an etwas größeres angeschlossen ist. Ich fühle mich in ihm geborgen und durch dieses etwas geführt. Gelassenheit, Entspannung, getragen werden, aber auch Aktivität im Fluss. Menschen, die kommen, bewegen mich, und ich bewege sie, wie die Dinge auch immer gestaltet sind, sie sind stimmig für mich, wenn ich im Einklang bin. in diesem Seminar geht es um den Einklang.....
Resonanz, Dissonanz

Zusätzlicher Termin:

29. Dezember 2017 – Wandelseminar – 09 – 17 Uhr – 180 Euro pro Person